Grand Tour d’Allier – Teil 3/3

“Abschluss-Tour auf dem Allier”

Countdown für die große Tour auf dem Allier. Bevor es wirklich losgehen konnte, mussten am Samstag noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Test-Tour auf dem Fluß, Raft-Konstruktion und Jungfernfahrt, Equipment und Trinkwasservorräte richten, letzte Einkäufe besorgen und eine finale Einheit in Flussrettung und -durchquerung. Dann endlich Sonntag und die wilden 17 verließen das Festland. Vier Tage, drei Nächte, 80 Flusskilometer, sechs 2er Canadier, ein Raft, eine Küche, sieben Kisten und Tonnen Verpflegung und 300 Liter Wasser. Herrliche Landschaften, spannende Passagen auf dem Fluß z.B. eine Treidel-Aktion über die Fischtreppe am Wehr in Moulins, traumhafte Kiesbänke fernab der Menschheit, kreative Nachtlager und Tarpkonstruktionen und natürlich zahlreiche brüllend komische Momente… Um ein Abenteuer komplett zu machen, darf ein anständiges Unwetter auf keinen Fall fehlen. Dies gesellte sich dann am letzte Abend zu uns an die Kiesbank. Im Gepäck feiner Sturm und knackiges Gewitter. Unser Insel-Camp kam glimpflich davon, ganz im Gegensatz zum Campingplatz dem der Sturm einige umgeworfene Bäume und abgerissene Äste da gelassen hatte.

Am Tag darauf stand nach einer kurzen Rest-Fluß-Etappe dann leider schon der Abschied an. Ein abschließender Regenschauer verkürzte die Zeremonie und vertuschte die ein oder andere Abschiedsträne. Zusammen mit einer handvoll “Rest-Gruppe” ging es für uns zurück zum Campingplatz und von dort direkt als Wiedereingliederungsmaßnahme

chic ins Restaurant.

Unsere Gruppe dünnte sich am folgenden Morgen weiter aus und wir kehrten zur einstigen Originalbesetzung – Anne, Max, Tim und Mani – zurück. Die kommenden zwei Tage konnten wir uns dann zusammen mit Camp-Padron Norbert, in absoluter Ruhe bzw. in der Gewindigkeit den die Motorsägen-Ausfälle diktierte, den Sturm-Hinterlassenschaften widmen und den Campingplatz wieder auf Normalzustand zurücksetzen. Holz-Fellas wie wir!

Alles Momente und Erfahrung die wir lange nicht vergessen können und wollen.

An dieser Stelle hier nochmals ein dickes und herzliches Dankeschön an unsere Mitstreiter Annabelle, Jacky, Resi, Sandra, Vera, Flo, Rainer, Jürgen, Klaus, Luka, Thomas, und Uwe für die wunderbar-unvergessliche Zeit auf dem Allier und all unsere gemeinsamen Wochenenden davor. Dasselbe gilt natürlich auch für unsere drei gigantische Coaches Christiane, Marc und Alex! Auch vielen Dank an Norbert und seine Frau für ihre Gastlichkeit und den entspannten Aufenthalt auf ihrem netten kleinen Campingplatz!

Persönlich geht mein größter Dank an meine liebe Frau Anne, die mein Projekt “Outdoor-Guide” mit viel Geduld mitgetragen hat, mir stets eine riesige Unterstützung war und die “Grand Tour d’Allier” tapfer und stark - zeitweise alleine auf dem Campingplatz - durchgehalten hat :-*


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